La Ferme d'Arimont
   
Walter & Arlette Bodarwé
22 Chemin de la Cense
B-4960 MALMEDY

Tel 0032 (0) 80 33 00 68

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Taal : FRNLDE
La Ferme d'Arimont
Informationen / Historiek
 
Folgender Artikel zeigt Ihnen wie die Eigentümer den Hof « Ferme d’Arimont » im Laufe der Zeit immer wieder neu gestaltet haben.

Im 14. Jahrhundert waren sie Landwirte, danach Gerber, Rentiers, Abenteurer, dann wieder Landwirte und zuletzt Hoteliers im 20 Jahrhundert.

14. Jahrhundert.

In den vergangenen Jahrhunderten wurden die Bewohner oft "del Cour" oder "del Court d’Arimont" oder auch "de la Cense d'Arimont" genannt. (Cense = Meierei)

Schon im Jahre 1369 wird der Hof "Ferme d’Arimont" erwähnt.
Die Nachlassurkunde führt die verschiedenen Liegenschaften auf (Haus, Weiden, Felder, Wälder in Arimont). Die jährliche Abgabe (Zehent) betrug "8 vieux gros" (damaliges Geld).

Ü ber die Grösse des damaligen Anwesens ist nichts bekannt. Bei neueren Bauarbeiten im Haus wurde eine Türnische aus Arkose (Sandstein) entdeckt. Drei Steine enthalten noch die Vertiefungen der Türangeln und des Riegels. Diese waren noch von Russ bedeckt, der zu jener Zeit die Abdichtung verstärkte. Dieses Detail, sowie die Grösse der Steine, lässt darauf schliessen, dass es sich um den Haupteingang handelte.


17. Jahrhundert.


Im 17.Jahrhundert wurden neue Wappen aus Schiefer von Vielsalm an der Oberschwelle des Haupteingangs befestigt. Je nach Quelle handelte es sich entweder um die Familien Alard-Cunibert oder Alard-Darimont. Die Nachforschungen gehen weiter.

Um diese Zeit wurden die Gebäude beträchtlich vergrössert, und der Hof wurde von einem Pächter bewirtschaftet.

Die Familie Alard waren Gerber ; sie installierten Gerbgruben um die Felle zu bearbeiten und bauten Scheunen zum Aufbewahren der Eichenrinden (Lohe) und zum Trocknen der Felle.
Zeihundert Jahre später wurden Gerbgruben im Innenhof gefunden.


18. Jahrhundert.


Im Jahre 1750 gehörte die "Cense d’Arimont" zum Land Luxemburg und nicht, wie man annehmen könnte, zum Fürstentum Lüttich. Dadurch gingen die Abgaben an den Prinzen von Oranien. Die Landkarte von Ferraris aus dem Jahre 1771 beweist uns diese besondere Lage.


19
. Jahrhundert.

Um 1830 gehörte das Anwesen der Familie Bodet deren ältester Sohn Pierre-Joseph, seines Zeichens Rentier, ein Abendteurerleben führte. Dieses brachte ihn nach Rom (wo er beinahe Mönch geworden wäre), Marseille, Paris, Bruxelles und Köln.

Zur "Cense d’Arimont" zürückgekehrt beschäftigte er sich mit der Akklimatisation südländlscher Pflanzen. Einen Grossteil seines Erbes vergeudete er mit Anlagen in den Vereinigten Staaten während der Zeit des Goldrausches. Er wurde Fotograf, ging zur Jagd, organisierte Konzerte, eröffnete eine Weinhandlung.

Dieses chaotische Leben führte zum Verkauf des Hofes der zu der Zeit aus :

• einer Fläche von 63 Ruten und 70 preussischen Fuss
• einer Gerberei, einer Scheune, einer Fabrik, etwa 60 Gerbgruben
• zwei Gemüsegärten, Obstgärten, Wiesen, Wäldern, usw.

bestand.

Als Pierre-Joseph Bodet von seinen Reisen zürückkehrte richtete er ein Kuriosenkabinett ein, um den Malmediern die Erinnerungsstücke seiner Reisen zu präsentieren. Eine selbstverfasste Biografie zeugt von allen Fassetten dieses Abendteurers...

Im Jahre 1860 erwarb Rudolf Schwartz die Ferme d’Arimont. Seit dieser Zeit nennen die Malmedyer diesen Hof "Ferme Schwartz" oder auf wallonisch "Cêse Schwartz". Das Anwesen wurde zur Sommerresidenz dieser Familie. Die Bewirtschaftung wurde mit Hilfe von Landarbeitern weiter geführt.






20. Jahrhundert.

1919 erwarb die Familie Bodarwé diesen Hof.

Drei Generationen Landwirte bewirtschafteten bis 1987 den Hof mit Viehzucht und Verarbeitung der Milch in Butter, Käse und Sahne...



1986 entschieden Walter und Arlette, die jetzigen Eigentümer, verschiedene Nebengebäude in Ferienwohnungen umzubauen, da sich die Gegend immer mehr dem Tourismus öffnete : aus dem grossen Heuboden wurden 5 Wohnungen, der Stall wurde zu einem Aufenthalts-und Spielsaal.

1996 wurde die Scheune zu zwei schönen Gästezimmer umgebaut.


Schlußfolgerung

Wir haben die Geschichte des Anwesens seit dem 14. Jahrhundert verfolgt : seine Veränderungen, Vergrösserungen, Verschönerungen, ein Abbild seine Bewohner.

Es hat viele Jahrhunderte überstanden wovon die alten Steine zeugen.

Walter und Arlette laden Sie ein an diesem historischen Ort zu verweilen. .




 
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